Kulturzentrale Kiel-Süd Lutherstrasse 9 24114 Kiel info@prinzwilly.de Der Musiker ist König! Wir sind Prinz. Stadtgestaltung vom Feinsten
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Starke Stimme und origineller Sound: Clare Bowditch, Marty Brown und Mijo Biscan an der Gitarre. Foto: Bevis

Clare Bowditch überzeugte facettenreich im Prinz Willy

 
Kiel - Fast hätte die Australierin Clare Bowditch gar nicht auftreten können. Ihre Zwillinge hatten es am Nachmittag geschafft, die Mutter versehentlich in ihrem Zimmer im Hostel einzusperren.Um 21 Uhr ist von dieser Aufregung im gut besuchten Prinz Willy jedoch nichts mehr zu spüren: „Willy, dreh die Musik auf, wir haben hier eine Party zu feiern!“, ruft die in ihrer Heimat erfolgreiche Singer-Songwriterin dem Wirt zu. Schnell zieht sie noch einmal ihre tiefroten Lippen nach, prüft mit einem letzten Blick das Arrangement der Instrumente und legt los. Bereits während des Vorprogramms ihres Landsmannes Mijo Biscan, Sänger der Band Lamplight, steigt Bowditch mit ein und verleiht
Ship in a bottle zusätzliche Tiefe. Das Publikum ist begeistert von den erzählerisch-experimentellen Indiepopsongs.

Von der „schrecklichen Angewohnheit sich zu verlieben“ handelt
I thought you were God. Und so schlägt die Gewinnerin des australischen Musikpreises ARIA zu Beginn ihres Sets, begleitet von ihrem Bandkollegen Marty Brown am Klavier, zunächst nachdenkliche Töne an. Zwischen den facettenreichen Songs mit Folkeinschlag gelingt es ihr immer wieder das Publikum mit Anekdoten zu unterhalten. Plötzlich unterbricht Bowditch ihren Auftritt, spricht hektisch von einem anstehenden Kostümwechsel und lässt ihr Publikum mit den polyphonen Soundeffekten ihres Casiokeyboards zurück.

Ausgestattet mit einer weißen 3D-Brille kommt sie wieder, um den Song Running anzuspielen, der zu den Höhepunkten des Abends gehört. Erzählt wird die Geschichte einer 1982 in einem Club beginnenden Liebesaffäre, zu der auf der Bühne zu wilden 80er-Klängen der Robot getanzt wird. Und auch im weiteren Verlauf überrascht Bowditch mit raffinierten Einfällen - etwa als sie eine Teekanne namens Frank zum Musikinstrument umfunktioniert. Bis zuletzt überzeugt das Trio mit einer Vielzahl an ungewöhnlichen Klängen, denen Bowditch stimmlich einiges entgegenzusetzen hat. Mit der Zugabe little black cave aus dem Album The Moon Looked On endet der Gig nach einer guten Stunde unter tosendem Beifall.
[Lisa Wetendorf]
http://URL: http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/kultur/?em_cnt=112468&em_loc=12

 

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